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Einführung

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Das Pferd war zu allen Zeiten eines der dem Menschen am nächsten stehenden Tiere. Diese Homepage will Menschen aller Altersstufen helfen, sich über das Pferd näher zu informieren, sie will einige der Grundlegenden Fragen beantworten:

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Wo liegen die Ursprünge des Pferdes und wie entwickelte es sich zu dem Tier, das wir heute kennen?

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Wie ist sein Körperbau?

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Welche sind die charakteristischen Merkmale der zahlreichen Rassen und wie unterscheiden sich diese?

Das Kapitel über die Entwicklung des Pferdes beschreibt dessen Geschichte über 55 Millionen Jahre. Der Bildteil bringt eine detaillierte Darstellung der einzelnen Pferderassen mit farbigen Illustrationen und ausführlichen Informationen.
 

Ein gutes Pferd

Was ein gutes Pferd ausmacht, wird von Reitern auf der ganzen Welt diskutiert, ohne daß man zu einer gültigen Antwort gekommen ist. Es besteht jedoch kein Zweifel darüber, daß korrekte Zucht eine der wichtigsten Grundlagen ist. Zunächst ist es wesentlich, daß beide Elternteile so gesund wie möglich sind. Stuten werden in regelmäßigen Zeitabständen alle 18 - 21 Tage rossig. In dieser Zeit können sie von einem Hengst (besamt) gedeckt werden. Danach behalten die meisten Gestüte die Stute etwa sechs Wochen, um so sicher wie möglich zu sein, daß das betreffende Tier wirklich trächtig ist. Dies wird durch tierärztliche Untersuchung von Blut- und Urinproben festgestellt. Damit eine Stute von einem Gestüt akzeptiert wird, ist ein tierärztliches Zeugnis erforderlich, in dem bescheinigt wird, daß das Tier keine Krankheit hat.

Die Trächtigkeit dauert etwa elf Monate. In dieser Zeit braucht die Stute wenig zusätzliche Pflege, von einem leicht angereichertem Futter abgesehen. Vorausgesetzt, sie wird nicht überanstrengt, kann sie bis in den siebten Monat der Trächtigkeit ohne Gefahr geritten werden, denn Bewegung ist für alle trächtigen Tiere gut.

Je hochgezüchteter die Rasse, desto mehr Aufmerksamkeit ist erforderlich. Es ist empfehlenswert, die Stute in ein Gestüt zu geben und zwar rechtzeitig vor dem erwarteten Geburtsdatum. Dort wird sie von Fachleuten gepflegt und laufend überwacht.

Bei und nach der Geburt

Ruheloses Umherlaufen, Schlagen mit dem Schweif und Schauen nach hinten sind die ersten Anzeichen für die Wehen. Harztropfen bilden sich am Euter und fallen manchmal von den Zitzen. Wenn die Wehen stärker werden, legt sich die Stute nieder. Die Geburt steht unmittelbar zuvor, wenn sie Wasser lässt. Zuerst wird eine Wasserblase sichtbar, die dazu dient, die Geburtswege zu erweitern, diese platzt von selbst. Dann erscheint eine zweite Blase und die Vorderbeine und der Kopf des Fohlens werden sichtbar.

Die Austreibung ist gewöhnlich problemlos, falls das Fohlen nicht abnorm liegt, also beispielsweise in der sogenannten Hinterend- oder Beckenlage zur Welt kommt, mit den Hinterbeinen voran. Dann ist meist Geburtshilfe erforderlich, weshalb immer ein Fachmann erreichbar sein sollte. Bei der Hinterendlage ist sicherzustellen, daß sich beide Hinterbeine in der Schamspalte befinden. Das muss schnell geschehen, weil sonst die Nabelschnur, die das Fohlen mit Luft versorgt, abgequetscht werden kann. Wenn das geschieht, ertrinkt das Fohlen in der Flüssigkeit, die in der Schutzblase enthalten ist.

Wenn die Geburt vollzogen ist, erholt sich die Stute meist schnell. Desgleichen das Fohlen; nach einem ersten Ablecken durch die Mutter steht es auf und saugt. Dieses erste Saugen ist sehr wichtig, da die Milch das vitaminreiche Kolostrum enthält, das die natürlichen Abwehrkräfte gegen verschiedene "Kinderkrankheiten" verstärkt. Es bringt auch die Verdauungstätigkeit in Gang.

Stute und Fohlen können normalerweise am Tag nach der Geburt bewegt werden. Einige Tage später kann man mit den ersten Übungen des Fohlens beginnen und man sollte ihm ein kleines Halfter umlegen. Das Fohlen wird dadurch daran gewöhnt, geführt und berührt zu werden. Letzteres ist wesentlich, wenn beispielsweise Injektionen erforderlich sind. Langsam kann man auch zum Verfüttern fester Nahrung übergehen.

Wenn das Fohlen soweit ist, entwöhnt zu werden, entwöhnt zu werden, trennt man es am besten von seiner Mutter und hält es zwei Wochen in einer Laufbox. Feste Nahrung sollte nun ohne Zögern angenommen werden. Man kann Milchpulver hinzufügen, wenn das Tier Kondition zu verlieren scheint. Danach muss das Fohlen an einen neuen Tagesablauf (tagsüber auf der Weide, nachts im Stall) gewöhnt werden. Es ist hilfreich, wenn ein zweites Fohlen als "Ersatz" für die Mutter vorhanden ist. Wichtig ist aber, die beiden Tiere getrennt zu füttern.

Die Lebensweise geht so etwa ein Jahr, wobei die außerhalb des Stalles verbrachte Zeit mit dem Wachstum des Fohlens zunimmt, bis die Zeit gekommen ist, es zuzureiten.



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